Implantologie
Das Wichtigste im Überblick
Hier finden Sie die wichtigsten Punkte zur Implantologie auf einen Blick.
Implantate ersetzen fehlende Zähne und tragen den späteren Zahnersatz fest im Kiefer.
- fehlende Zähne
- Implantat im Kiefer
- fester Zahnersatz
Implantate können sinnvoll sein, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen und eine feste Lösung gewünscht ist.
- ein Zahn fehlt
- mehrere Zähne fehlen
- feste Lösung gewünscht
Ziel ist ein stabiler Zahnersatz, der Funktion, Halt und Ästhetik unterstützt.
- sicherer Halt
- natürliche Funktion
- ästhetisches Ergebnis
Ob Implantate möglich sind, hängt immer von individueller Situation und einer guten Planung ab.
- individuelle Planung
- Voraussetzungen prüfen
- nicht immer sofort möglich
Wann Implantologie sinnvoll sein kann
Implantologie kommt vor allem dann infrage, wenn Zähne dauerhaft und fest ersetzt werden sollen.
Implantologie kann sinnvoll sein:
Vorher wichtig zu klären ist:
So läuft die Behandlung ab
Von der ersten Einschätzung bis zum eingesetzten Zahnersatz läuft die Behandlung in mehreren Schritten ab.
Zuerst klären wir, ob Implantate sinnvoll sind und wie die Behandlung – etwa mithilfe einer 3D-Diagnostik – geplant werden kann.
Wenn nötig, werden vor dem Eingriff weitere Schritte vorbereitet und Ihre Ausgangssituation genau geprüft.
Das Implantat wird ambulant eingesetzt — unter lokaler Betäubung oder Dämmerschlaf. In vier voll ausgestatteten OP-Sälen.
Nach der Heilungsphase wird der Zahnersatz eingesetzt. Die prothetische Versorgung erfolgt in der Regel in Abstimmung mit Ihrem Hauszahnarzt — wir übernehmen den chirurgischen Teil.
Wichtig zu wissen
Nein. Während der Einheilungsphase erhalten Sie in der Regel eine provisorische Versorgung — eine Krone, Brücke oder Prothese — damit Lücken nicht sichtbar bleiben. Welche Lösung in Ihrem Fall passt, hängt von der Ausgangssituation ab und besprechen wir im Beratungstermin.
Der Eingriff selbst wird unter lokaler Betäubung oder auf Wunsch im Dämmerschlaf durchgeführt — schmerzhafte Empfindungen sind dabei sehr selten. In den ersten Tagen nach dem Eingriff können leichte Schwellungen oder ein Spannungsgefühl auftreten, ähnlich wie nach einer Zahnentfernung. Übliche Schmerzmittel reichen in der Regel aus.
In der Regel dauert eine Implantatbehandlung zwischen drei und sechs Monaten. Der Eingriff zum Einsetzen des Implantats nimmt meist 30 bis 60 Minuten in Anspruch. Danach folgt die Einheilungsphase, in der das Implantat fest mit dem Knochen verwächst — etwa drei Monate. Erst dann wird der Zahnersatz aufgesetzt. Ist vorher ein Knochenaufbau nötig, verlängert sich die Behandlung entsprechend.
Nein. Ob Implantate sofort eingesetzt werden können, hängt vom Knochenangebot, der allgemeinen Gesundheit und der Mundhygiene ab. In manchen Fällen ist eine Vorbehandlung nötig — etwa ein Knochenaufbau oder die Behandlung entzündeter Strukturen. Unter bestimmten Voraussetzungen können hingegen feste Zähne an einem Tag eingesetzt werden. Was in Ihrem konkreten Fall möglich ist, klären wir im Beratungstermin auf Basis einer genauen Untersuchung.
Wenn der Kieferknochen nicht ausreichend Substanz für ein Implantat bietet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihn aufzubauen. Je nach Situation reichen die Verfahren von kleineren Eingriffen direkt am Kieferkamm bis zu umfangreicheren Aufbauten mit körpereigenem oder biokompatiblem Material. Zur Unterstützung der Heilung kann zusätzlich körpereigenes Blutkonzentrat (PRF) eingesetzt werden. Im hinteren Oberkiefer, im Bereich der Kieferhöhle, kann dafür ein Sinuslift (Kieferhöhlenaufbau) sinnvoll sein. Welche Methode in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir im Beratungstermin.
Mehr dazu:
Knochenaufbau
Die Kosten einer Implantatversorgung hängen stark von der individuellen Ausgangssituation ab — etwa von der Anzahl der Implantate, der gewählten Versorgungsform und ob ein Knochenaufbau nötig ist. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in der Regel nur einen Festzuschuss für den Zahnersatz, nicht für das Implantat selbst. Im Beratungstermin erstellen wir Ihnen einen detaillierten, schriftlichen Heil- und Kostenplan, den Sie auch bei Ihrer Krankenkasse einreichen können.
Wie lange ein Implantat hält, lässt sich nicht pauschal versprechen. Wichtig sind eine gute Mundhygiene und eine regelmäßige Nachsorge. So lässt sich einer Entzündung des Implantatlagers (Periimplantitis) vorbeugen.