Sofortversorgung Feste Zähne an einem Tag

Bei einer Sofortversorgung wird ein Implantat noch am Behandlungstag mit einem festen Zahnersatz versorgt — statt erst nach Monaten Einheilung. Ob das in Ihrem Fall medizinisch möglich ist, hängt von mehreren Voraussetzungen ab. Bei PAR wird Sofortversorgung von Fachärzten für Oralchirurgie geplant und in vier voll ausgestatteten OP-Sälen durchgeführt.

Das Wichtigste im Überblick

Hier finden Sie die wichtigsten Punkte zur Sofortversorgung auf einen Blick.

01
Worum es geht

Implantat und fester Zahnersatz werden in derselben Sitzung gesetzt — Sie verlassen die Praxis nicht mit einer Zahnlücke.

  • Implantat und Zahnersatz in einer Sitzung
  • keine zahnlose Phase
  • feste Versorgung am Behandlungstag
02
Wann sinnvoll

Sofortversorgung kann sinnvoll sein, wenn die Knochensituation stabil ist und das Implantat sofort fest sitzt.

  • stabile Knochensituation
  • feste Verankerung möglich
  • Wunsch nach kurzer Behandlungszeit
03
Was das Ziel ist

Ziel ist eine kurze Gesamtbehandlung mit funktionalem Zahnersatz vom ersten Tag an.

  • kurze Behandlungszeit
  • funktionaler Zahnersatz
  • ästhetisches Ergebnis
04
Was Sie wissen sollten

Sofortversorgung ist nicht für jede Situation geeignet. Voraussetzungen und Belastbarkeit klären wir vorab.

  • nicht immer möglich
  • strenge Voraussetzungen
  • Schonung in der Heilphase

Wann eine Sofortversorgung sinnvoll sein kann

Eine Sofortversorgung kommt vor allem dann infrage, wenn die Ausgangssituation eine sofortige Belastung des Implantats erlaubt.

Eine Sofortversorgung kann sinnvoll sein:

Wenn ausreichend stabiler Knochen vorhanden ist
Wenn das Implantat sofort fest verankert werden kann
Wenn eine zahnlose Phase vermieden werden soll
Wenn die allgemeine Mundgesundheit stabil ist

Vorher wichtig zu klären ist:

Wie die Knochensituation tatsächlich aussieht
Ob das Implantat sofort ausreichend stabil sitzt
Welche Form des Zahnersatzes infrage kommt
Welche Belastung in der Heilphase möglich ist

So läuft die Behandlung ab

Von der ersten Einschätzung bis zur endgültigen Versorgung läuft die Behandlung in mehreren Schritten ab.

01
Beratung und Planung

Zuerst klären wir, ob eine Sofortversorgung in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll und möglich ist — auf Basis einer genauen Untersuchung und 3D-Bildgebung.

02
Vorbereitung

Wenn nötig, werden vor dem Eingriff weitere Schritte vorbereitet — etwa die Entfernung eines Zahns oder ein begleitender Knochenaufbau.

03
Implantation und Sofortversorgung

Das Implantat wird ambulant gesetzt — unter lokaler Betäubung oder im Dämmerschlaf. Noch in derselben Sitzung wird der provisorische feste Zahnersatz eingegliedert.

04
Heilung und endgültige Versorgung

Nach der Einheilphase wird der provisorische Zahnersatz durch die endgültige Krone oder Brücke ersetzt.

Wichtig zu wissen

Bei der klassischen Implantologie heilt das Implantat zunächst mehrere Monate ein, bevor der endgültige Zahnersatz gesetzt wird. Bei einer Sofortversorgung wird der feste Zahnersatz dagegen direkt in derselben Sitzung wie das Implantat eingegliedert. Das ist nur möglich, wenn das Implantat sofort sehr stabil sitzt und die Knochensituation es zulässt. Beide Wege haben ihre Berechtigung — welcher in Ihrem Fall passt, klären wir im Beratungstermin. Mehr zum klassischen Ablauf: Implantologie.

Eine Sofortversorgung ist eine medizinisch anspruchsvolle Variante mit strengen Voraussetzungen. Sie kommt vor allem dann infrage, wenn ausreichend Knochen vorhanden ist, das Implantat sofort fest verankert werden kann und die Mundgesundheit stabil ist. Bei stärkerem Knochenverlust, akuten Entzündungen oder unzureichender Primärstabilität ist sie nicht der richtige Weg. Ob sie für Sie infrage kommt, klären wir auf Basis einer Untersuchung und 3D-Bildgebung.

Dann wird die klassische Vorgehensweise empfohlen — also Implantat setzen, einheilen lassen und den Zahnersatz später ergänzen. Bei zu wenig Knochen kann ein Knochenaufbau vorgeschaltet werden. Das verlängert die Gesamtbehandlung, ist aber medizinisch oft die solidere Lösung. Wir besprechen offen, welcher Weg in Ihrem Fall stabiler und langfristig sinnvoller ist.

Der provisorische Zahnersatz ist für normale Sprech- und Kaufunktion geeignet, aber in der Einheilphase nur eingeschränkt belastbar. Harte oder zähe Speisen sollten in dieser Zeit gemieden werden. Sie erhalten klare Hinweise, was Sie essen können und was nicht — die Schonung in den ersten Wochen ist entscheidend für den langfristigen Halt des Implantats.

Der Eingriff selbst inklusive Eingliederung des provisorischen Zahnersatzes findet an einem Behandlungstag statt. Die Einheilphase dauert dann mehrere Monate, bevor die endgültige Krone oder Brücke eingesetzt wird. Wie lange genau, hängt von der Ausgangssituation und der individuellen Heilung ab.

Der Eingriff selbst inklusive Eingliederung des provisorischen Zahnersatzes findet an einem Behandlungstag statt. Die Einheilphase dauert dann mehrere Monate, bevor die endgültige Krone oder Brücke eingesetzt wird. Wie lange genau, hängt von der Ausgangssituation und der individuellen Heilung ab.

Wie bei jeder Implantation bestehen allgemeine Risiken wie Schwellungen, Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen. Bei der Sofortversorgung kommt hinzu, dass eine zu frühe Belastung des Implantats die Einheilung beeinträchtigen kann. Genau deshalb sind die Vorauswahl der geeigneten Fälle und die klare Anleitung zur Schonphase entscheidend. Alle relevanten Risiken besprechen wir vor dem Eingriff offen mit Ihnen.

Die Kosten hängen von Umfang und Aufwand ab — etwa davon, wie viele Implantate gesetzt werden, ob ein Knochenaufbau nötig ist und welche Form des Zahnersatzes gewählt wird.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Implantatleistungen in der Regel nicht oder nur in begrenztem Umfang. Im Beratungstermin erstellen wir Ihnen einen detaillierten, schriftlichen Kostenplan, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

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